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News Bezirk Wien, Niederösterreich, Burgenland

"Im Prater blühn wieder die Bäume ..."
02.05.2017 / Wien-Donaustadt
Ausflug der 50plus Gruppe zum Frühlingsbeginn in den Wiener Prater.

Rechtzeitig zur Kastanienblüte trafen sich die Senioren des Bezirks Wien zu einem ausgedehnten Praterspaziergang, wobei Teilstrecken mit der  Liliputbahn zurückgelegt wurden, um rechtzeitig in die Meierei zum traditionellen Abschluss zu gelangen. Und das alles bei größtenteils Sonnenschein – ein wahrer Genussausflug der Leib und Seele erfreute und die Gemeinschaft innerhalb der 50+ Gruppe wieder ein Stück  zusammenwachsen ließ.

Informatives zum Wiener Prater:
Kaiser Friedrich Barbarossa kaufte 1162 Augrundstücke um Mannswörth, die Pratrum (lat. Wiese) genannt wurden und schenkte sie dem Adeligen Conrad de Prato, dessen Familie sich später Prater nannte.
Der Prater ist ein sehr weitläufiges, ca. 6 km2 großes ursprüngliches Augebiet, das von Resten der Donaualtarme durchzogen ist (oberes und unteres Heustadelwasser, Rosenlacke, Lusthauswasser, Mauthnerwasser und Krebsenwasser). Das  Gebiet ist sehr flach, die höchste Erhebung ist der Konstantinhügel mit 7 m Höhe.
Der „grüne Prater“ wurde am 27.1.1978 unter Landschaftsschutz gestellt, Teile davon sind als Naturdenkmal geschützt.
Die heute 4,4 km lange, schnurgerade Prater Hauptallee war die Direktverbindung zwischen dem kaiserlichen Palais Augarten und dem Jagdgebiet des Hofes im Prater.
Neben den vielen Attraktionen des Wurstelpraters sind das Riesenrad, ein besonderes Wahrzeichen der Stadt, und die Liliputbahn zu erwähnen.
Diese Schmalspurbahn hat ihren Namen von dem Roman „Liliput“ von Jonathan Swift (deutsch: „Gullivers Reisen“) und wurde am 1.5.1928 eröffnet. Mit einer Spurweite von 15“ fährt die Schmalspur-Parkeisenbahn auf einem Rundkurs von 4 km gegen den Uhrzeigersinn, vorbei am Wurstelprater, durch Wälder und Wiesen und entlang der Prater Hauptallee.

Th.Zadrazil | I.Hörnlein