Die Neuapostolische Kirche Österreich

News Bezirk Wien, Niederösterreich, Burgenland

Reich Gottes - heute, hier und jetzt!
20.10.2017 / Tulln an der Donau
Bischof P. Jeram besucht die Kirchengemeinde Wien-Donaustadt und erteilt Segen zur Silberhochzeit

Beinahe bis auf den letzten Sitzplatz war die neuapostolische Kirchengemeinde in Wien-Donaustadt am Freitag, den 20. Oktober gefüllt und das hatte mindestens zwei gute Gründe: Einerseits besuchte Bischof P. Jeram die Gläubigen, andererseits feierte ein Ehepaar 25-Jahre Eheglück.

Bischof Jeram legte seiner Predigt ein bekanntes Wort aus Matthäus 6,33 zugrunde: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“. Ein Textwort, das nur allzu bekannt ist und auch sehr gerne bei Eheschließungen Verwendung findet. Der Bischof ermunterte die Gläubigen dazu aktiv nach diesem Reich Gottes zu trachten, denn da sei kein Platz für passives Abwarten. Auch wurde die Frage laut, wo denn nun dieses Reich sei. Das Reich Gottes ist mitten unter uns, dort wo Christen ihren Glauben nach innen und außen leben. Natürlich ist das Reich Gottes auch mit der Kirche Christi vergleichbar. Dass die Gegenwart Jesu auch erkennbar ist und wird, liegt an jedem einzelnen. Das persönliche Einbringen seiner Fähigkeiten und Talente ist gefordert und wird aber auch von Gott gesegnet.
Hirte R. Smegal und Bezirksältester K. Dainko unterstrichen mit ihren Predigtbeiträgen die Gedanken zum Reich Gottes. 

Nach Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls gab es einen weiteren Höhepunkt im Gottesdienst. Priester T. Brantner und seine Gattin erhielten den Segen zur Silberhochzeit. Vor 25 Jahren erhielten die beiden den Trausegen in der Kirche Wien-Donaustadt und so freuten sie sich, dass sie genau hier nun Silberhochzeit feiern konnten. Priester Brantner ist als Vorsteher dreier Gemeinden im Wiener Bezirk, nämlich Krems, St.Pölten und Tulln tätig und gemeinsam mit seiner Gattin ein Beispiel für Engagement und Nächstenliebe. In seiner Ansprache an das Ehepaar wurde mancher Gedanke an die Verbundenheit der beiden wach.

Auch ein besonderer Musikwunsch wurde erfüllt. Der Gemeindechor sang das Lied „Der Herr ist mein Licht“, ein Lied das die beiden durch ihr ganzes Leben mit allen Höhen und Tiefen begleitet hat.

Nach dem Gottesdienst stand eine schier endlose Menschenschlange an, um Glückwünsche zu überbringen. Doch damit war der Abend noch lange nicht zu Ende. Im Begegnungsraum im Untergeschoss der Kirche stand ein Sektbuffet bereit. Highlight war eine selbstgebackene Hochzeitstorte, die natürlich traditionsgemäß vom Brautpaar angeschnitten wurde. Eine süße Versuchung, die allen sichtlich mundete. Mit viel Spaß und guten Gesprächen klang der Abend harmonisch und gemütlich aus.

Th.Zadrazil