Die Neuapostolische Kirche Österreich

News Bezirk Wien, Niederösterreich, Burgenland

Die schönen Gottesdienste schauen
29.10.2017 / Wien-Donaustadt
Apostel Philipp Burren besucht die Kirchengemeinde in Wien-Donaustadt und spendet das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

Einen Festtag erlebte die Kirchengemeinde in Donaustadt am 29.11.2017. Trotz widriger Wetterverhältnisse mit einem mächtigen Sturmtief versammelten sich mehr als 100 BesucherInnen im Kirchenraum um einen besonderen Gottesdienst mitzuerleben.
Apostel Philipp Burren hatte sich angesagt und legte seiner Predigt ein bekanntes Wort von David zugrunde, wo in Psalm 27,4 steht: „… mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn“.
Er verwies in seiner Rede auf 3 Ebenen der Gottesdienste:
- Gottesdienst in der wohl bekanntesten Form -  in den Kirchenräumen, die aktiv von den Mitgliedern mutgestaltet werden
- Gottesdienst in den christlichen Kirchen, wobei hier der Glaube an Jesus Christus, sein Opfer, seine Himmelfahrt und seine Wiederkunft im Vordergrund steht
- und schließlich der Gottesdienst der in jedem einzelnen Gläubigen erlebt wird. Hier wurde besonders die Kraft des Heiligen Geistes angesprochen, der motiviert ein Leben im Sinne Jesu zu führen

Auch die Herrlichkeit Gottes wurde den Gläubigen vor Augen geführt. Sie manifestiert sich in vielen Dingen, wie der Schöpfung oder der Glaubensgemeinschaft.
Am Ende der Predigt lenkte der Apostel seinen Blick auch auf den nächsten Sonntag, an welchem besonders der verstorbenen Seelen gedacht wird. Auch sie sollen und können die Dienste Gottes schauen.

Bezirksevangelist K.Dainko und Priester Th.Zadrazil steuerten ebenfalls Textbeiträge bei und unterstrichen die Gedanken des Apostels.

Der Kinderchor der Kirchengemeinde leitete einen weiteren Höhepunkt im Gottesdienst ein. Vier Gläubige sollten das Sakrament der Heiligen Versiegelung erhalten. Zwei Kleinkinder und deren Mütter versammelten sich vor dem Altar, wo sie Apostel Burren bereits erwartete. Mit liebevoller Zuwendung und sehr persönlichen Worte bereitete der die gläubigen Seelen auf die Spendung der Sakramente vor. Durch Handauflegung wurde dann die Geistestaufe vollzogen.
Als Abschlusslied sang der Gemeindechor das allseits bekannte Lied: „Der Herr ist mein Licht“. Apostel Burren war dermaßen begeistert, dass er den Dirigenten bat, das Lied nochmals zu dirigieren. Diesmal jedoch sollte die ganze versammelte Gemeinde singen. Und es gelang hervorragend. So endete der Gottesdienst mit Schwung und Begeisterung, und die versammelten Gläubigen erlebten noch intensiver die schönen Gottesdienste.

Th.Zadrazil