Die Neuapostolische Kirche Österreich

News Bezirk Wien, Niederösterreich, Burgenland

Wofür brennst du?
01.05.2018 / Wien-Donaustadt
Taufe und Aufnahme in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt

Einen besonders schönen Anlass galt es am Sonntag, den 29.April 2018 in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt zu feiern.
Ein junger Mann hatte den Wunsch, das Sakrament der Heiligen Wassertaufe zu empfangen und auch in die neuapostolische Kirchengemeinde aufgenommen zu werden. 

Der Vorsteher der Kirchengemeinde, Hirte W.Hessler hielt diesen besonderen Gottesdienst und legte seiner Predigt ein Wort aus 2. Mose 3,4 zugrunde: „Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.“
Der brennende Dornbusch steht für Gottes Nähe, zugleich aber auch für ein besonderes Feuer, dass nicht vernichtet oder verletzt. In seiner Predigt verwies der Vorsteher auch auf die Geduld Gottes, die er mit Mose hatte. Mose sah sich nicht als geeignet an, doch Gott ließ ihm Zeit und machte ihm Mut.
Auch heute drängt uns Gott zu nichts, sondern läßt uns ohne Druck wachsen und reifen. Doch der Zeitpunkt kommt, wo man schließlich die Kraft hat, für die Sache Jesu zu brennen.
Wofür brennst du? Eine Frage die uns alle angeht und die mit einer gewissen Selbstreflexion einhergeht.

Nach den Wortbeiträgen stand nun das Sakrament der Heiligen Wassertaufe und die Segenshandlung der Aufnahme an. Der junge Glaubensbruder wurde vor den Altar gerufen und Hirte Hessler richtete einige persönliche Worte an ihn. Durch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe wird das Verhältnis des Menschen zu Gott grundlegend verändert. Die Erbsünde wird abgewaschen und der Mensch gelangt in ein Naheverhältnis zu Gott. Die Taufe wird mit Wasser vollzogen als Mittel der Reinigung.
Hirte Hessler vollzog dann auch die Segenshandlung der Aufnahme und hieß die junge Glaubenspersönlichkeit herzlich in der neuapostolischen Kirchengemeinde Wien-Donaustadt willkommen. Durch seine ruhige und bescheidene Art genoß der junge Mann schon im Vorfeld viele Sympathien unter den Mitgliedern der Kirchengemeinde.

Die Freude über das neue Mitglied der Kirchengemeinde war groß und nach dem Gottesdienst gab es viele Glückwünsche und Umarmungen für den jungen Gläubigen.

Th.Zadrazil