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Gottes Werke sind groß

04.10.2020

Gottesdienst zum Erntedank in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt
 
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Hirte Walter Hessler hielt am 4.10.2020 einen Erntedank-Gottesdienst der auch über IPTV übertragen wurde. Seiner Predigt legte er ein Wort aus Psalm 104, 24 zugrunde: „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel…“.

Einleitung
Zu Beginn erwähnte Hirte Hessler eine Gesprächsrund, der er vergangene Woche beiwohnte. Einer der beiden anwesenden Apostel ging auf den Begriff „Schöpfungsverantwortung“ ein und kam dann zu dem Schluß, dass diese Verantwortung nicht nur für die Zukunft gilt. Sondern auch im Besonderen für die Gegenwart. Und dabei ist jeder Einzelne von uns gefragt.
Auch der Gedanke aus der Genesis „Macht euch die Erde Untertan“ fand seinen Widerhall. Das soll keine Versklavung oder Ausbeutung bedeuten, sondern ein verantwortungsvolles Umgehen mit der Schöpfung sein.

Gottesdienst
Dieser Gedanke führte nahtlos zum Bibelwort. Hirte Hessler bezeichnete den 104. Psalm als eine Art Jubellied.
Angesichts der aktuellen Pandemie könnte manch einer verzweifeln und aufgeben. Doch Gott lenkt unseren Blick auf die Worte „Lobe den Herrn, meine Seele!“. Machen wir uns die Schönheit der Schöpfung bewusst. Wie auch König David so bezeichnend ausdrückte: „vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat“. Gott hat uns Menschen nach dem Schöpfungsakt nicht einfach allein gelassen, sondern hat uns mit Fähigkeiten und Verantwortung ausgestattet, um mit der uns anvertrauten Schöpfung weise umzugehen.

Priester Manfred Löbl machte in seinem Wortbeitrag auf das Lied „Ich bin ein Gast auf Erden“ aufmerksam. Wie verhält sich ein Gast? Er freut sich über das Erlebte und das was ihm zuteil wird. Wir wollen auch behutsam mit all dem umgehen, was uns geschenkt wird. Das heutige Übermaß birgt auch Gefahren, auf die wir achten wollen.

Priester Thomas Zadrazil erinnerte auch an die Sichtweise ob man sich arm oder reich findet. Mit Hilfe einer Geschichte zeigte er auf, dass es oft die einfachen Dinge sind, die uns reich machen. 

Altarschmuck und Orchesterbegleitung
Der festlich geschmückte Altar war mit allerlei Früchten des Feldes verziert. Auch rings um den Altar war die Fülle der Ernte in all seiner Schönheit zu bewundern.

Ein weiterer Ausdruck der Fülle und Dankbarkeit war das Orchester, das gemeinsam mit dem Orgelspieler den Gottesdienst untermalte.
Auch im Abschlussgebet kam noch einmal die Dankbarkeit über all das Geschenkte zum Ausdruck.


Bei herrlichem Wetter konnte im Außenbereich der Kirche noch mancher Gedanke über das Erlebte ausgetauscht werden.

Th.Zadrazil