Gemeinde-
und Bezirkssuche

Mehr loben - weniger klagen

18.10.2020

Bezirksältester Christoph Egger aus dem Kirchenbezirk Tirol besucht die Kirchengemeinde in Wien-Donaustadt
 
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Ein Besuch aus Tirol stand am 18.10.2020 am Terminplan für die Kirchengemeinde in Wien-Donaustadt. Bezirksältester Egger hatte dafür eine weite Anreise auf sich genommen um den Gottesdienst zu feiern. Ganz gegen die Gewohnheit nahm sich Auch wenn die Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen dies sehr schwierig machte, nahm der Bezirksälteste sich vor dem Gottesdienst Zeit, um im Foyer die BesucherInnen zu begrüßen und manches wahrzunehmen, was an Freude, aber auch an Sorge und Belastung mitgebracht wurde.
Angeschlossen per IPTV waren zahlreiche Glaubensgeschwister aus Österreich und Slowenien.

Der Gottesdienst
Der Bezirksälteste verwendete ein Wort als Grundlage, mit dem auch Stammapostel Jean-Luc Schneider einen Gottesdienst gehalten hatte. Das Bibelwort steht im 2.Mose 15,2: „Der Herr ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben“. Gleich zu Beginn zitierte Bezirksältester Egger den Stammapostel mit den Worten: „Wir wollen Gott mehr loben, dann bleibt weniger Zeit zu klagen“. Bezugnehmend auf das Bibelwort wurde kurz die Geschichte des Volkes Israel angerissen, das durch das Wirken Gottes unbeschadet durch das Meer wanderte und sicher am anderen Ufer ankam, während die ägyptischen Verfolger darin umkamen. Da konnten die Israeliten voller Bewunderung Gott loben und preisen. Doch schon bald wurde wieder gejammert und geklagt und schnell entfernte man sich wieder von Gott. Ist das nicht eine Parallele zu unserem Leben?
Weitere Aspekte waren:

  • Götzen in unserem Leben. Tun wir nicht manchmal Dinge, die aus einem anderen Geist kommen und nicht von Gott?
  • Die Gottesfurcht. Der Stammapostel weißt darauf hin, dass Furcht vor Gott nicht mit Angst sondern mit Respekt zu tun hat. Ein Kriterium für solchen Respekt wäre etwa die Einhaltung der 10 Gebote.
  • Noch ein Götze wurde erwähnt: Geld. Welchen Stellenwert hat Geld in unserem Leben? Wir wollen nicht alles dem Geld unterordnen und damit anderen schaden.
  • Teilen. Wir wollen Freude teilen. Wie schön ist es wenn an uns Freude erkennbar ist.

Der Vorsteher der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt, Hirte Walter Hessler trat im Anschluss an den Altar. Er stellte an alle die Frage, zu welcher Gemeinschaft wir gehören. Zur Gemeinde der Klagenden und Traurigen oder bemühen wir uns eine Gemeinschaft der Freudigen zu sein? Er führte auch aus, dass an vielen Stellen in der Heiligen Schrift gelobt und gepriesen wird. Er verglich die Freude auch mit jener der Anhänger eines sportlichen Siegers, dem man aus Begeisterung zujubelt und schlug eine Brücke zu Gott, zu Jersus, dem Sieger schlechthin. Ein Sieger über Sünde und Tod.

IPTV Gottesdienstübertragungen
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen bedankte sich Bezirksältester Egger bei der Gemeinde Wien-Donaustadt für die Durchführung der wöchentlichen IPTV-Gottesdienste, die von vielen Gläubigen über das Internet oder per Telefon miterlebt werden.

Th.Zadrazil