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Ewigkeit ist Gedächtnis

01.11.2020

Gottesdienst für Verstorbene mit Bischof Peter Jeram in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt Gottesdienst für Verstorbene mit Bischof Peter Jeram in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt
 
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Allerheiligen 2020: ganz besonders und ganz anders. Ein Tag vor dem Inkrafttreten der neuen Covid-Verordnung und dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens stand ein ganz besonderer Gottesdienst auf dem Programm: Gottesdienst zum Gedächtnis an die Verstorbenen. Bischof Peter Jeram kam aus Tirol und nahm die Reise nach Wien auf sich um diesen besonderen Gottesdienst zu halten.
Die Predigt stand unter einem Wort aus Römer 14,9 „Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei“.
Zu Beginn erinnerte sich der Bischof an seine Jugendzeit in den 80er Jahren wo er sich auch einmal an dem damals sehr beliebten „Tischerlrücken“, also dem Befragen von Toten versuchte. Ein für ihn beängstigendes Erlebnis. Doch Gott zeigte ihm den richtigen Weg. In einem seiner ersten Gottesdienste, die er als Gast in der Neuapostolischen iírche besuchte, sprach der Priester von dem Bereich in dem die Toten auf Gottes Wort und Gottes Sakramente warten. Aber er sprach auch von jenen, die Gott ferne sind, wo noch viel an Gnade und Geduld geübt werden soll. Ein ganz wichtiger Gedanke wurde dabei auch laut: Jede Seele soll von Gottes Wort und seiner Erlösungskraft hören. Für den heutigen Bischof war dies damals eine Befreiung.


Bischof Jeram ging auf das Predigtwort ein und führte aus, dass Jesus der Herr, der Liebe und der Gnade und der Vergebung ist. Auch das Wort Berufung wurde von ihm beleuchtet. Wir sind nicht berufen zu einem Leben in Dunkelheit und Unsicherheit, sondern zu einem Leben in Frieden.


Auch ein Zitat von Friedrich Bonhoeffer wurde durch den Bischof angeführt: „Ewigkeit ist Gedächtnis - Ewiges Gedächtnis“. Ein Trost für uns hier auf Erden, aber auch für alle verstorbenen Seelen in der jenseitigen Welt. Jede Seele hat ein göttliches Gedächtnis.


Im Anschluss ging Bezirksältester Klaus Dainko auf das Wort „Berufung“ ein und strich dabei heraus, dass Jesus Christus hinter dieser Berufung steht und mit uns ist. Auch der Begriff „Gedächtnis“ wurde nochmals aufgenommen. Erinnern wir uns an Jesus Christus als er Mensch war und einen Satz prägte: Nehmt auf euch mein Joch und lernet von mir“. Ein schwieriges Unterfangen, aber Jesus wird dabei helfen.

Vor dem Schlusssegen sprach Bischof Jeram noch ein besonderes Gebet für alle Seelen in den jenseitigen Bereichen. Begleitend dazu sprach Vorsteher Hirte Walter Hessler bewegende Worte aus dem bekannten Gospelsong: "Kumbaya, my Lord" - "Komm zu uns Herr - Komm zu uns".


Mit diesen schönen Gedanken ging der Gottesdienst zu Ende. Ein Trost, der in Hinblick auf die kommende Zeit und den Massnahmen zur Covid19-Eindämmung freudig und dankbar aufgenommen wurde.

Th.Zadrazil