Gemeinde-
und Bezirkssuche

Der christliche Glaube ist auf Mitteilung ausgelegt

23.09.2022

Gesprächsabend in der Kirchengemeinde Siegendorf

 
/api/media/529663/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=ccaeef9fecd80427d420e093ade75905%3A1740278378%3A1496003&width=1500
/api/media/529664/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=afb98e4d892f4b9e6231b5ceabc9ff31%3A1740278378%3A7302399&width=1500
/api/media/529665/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=9874f470d1e8b1bdb9725d339d01f978%3A1740278378%3A7162447&width=1500
 

Am Freitag 23.9. fand in der Kirchengemeinde Siegendorf ein Gesprächsabend zum Thema „Der christliche Glaube ist aiuf Mitteilung ausgelegt“ statt. Eingeladen waren Interessierte aus den „südlichen Kirchengemeinden“ Siegendorf, Möllersdorf und Wiener Neustadt.

Bruder Frank Wittmann und Schwester Annette Mallinger als Moderatorin führten gutgelaunt und strukturiert durch den Abend.

Nach dem berührenden Eingangsgebet durch Sr. Mallinger wurde zunächst das Jahresmotto „Gemeinsam in Christus“ aufgegriffen und anhand dessen Definitionen und Ziele von „Gemeinschaft“ vorgestellt und diskutiert.

Unabdingbar für eine Gemeinschaft ist das „Miteinander reden“ und schnell wurde herausgearbeitet, wie sprechen neuapostolische Gläubige „extern“ über ihren Glauben (wie wird er vorgelebt?) und wie kann innerhalb der Glaubensgeschwister wieder mehr über Glaubenserlebnisse und Gotteserfahrungen gesprochen werden? Werden diese noch erlebt oder sind die Menschen zu alltagsgetrieben und kopflastig für diese Erfahrung? Ist „einander herzlich öffnen“ nicht auch eine Typenfrage? Reicht zur Kommunikation der Gottesdienst, zu dem sich nicht nur die Amtsträger vorbereiten, sondern zu dem auch die Glaubensgeschwister durch ihre Gedanken, Gefühle, Gebete beitragen? Braucht es mehr Gelegenheit und Anlass zum Austausch?

Mit vielen solcher Fragen, einigen Zwischenliedern (GB 213/4 + 365/2) und einer Getränkepause verging der Abend wie im Flug.

Der offizielle Teil des Abends endete mit einem gemeinsam gesungenen Gebet „Wir können´s ja nicht lassen“ (GB 369) - versehen mit der interessanten Randnotiz, dass fast alle Lieder im neuapostolischen Gesangsbuch in „Ich“-Form, nur sehr selten in der gemeinsamen „Wir“-Form verfasst sind.

Bei einem Gläschen Wein, Knabbereien und fortgeführten Gesprächen klang der Abend angeregt aus - übrig blieb die Vorfreude auf einen weiteren Abend!

 

F. Wittmann | Ch. Black