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Gebetswoche für die Einheit der Christen 2022

20.01.2022

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1966 Ende Januar jeden Jahres unter der Federführung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) gefeiert. Ihre Ursprünge gehen bereits auf das Jahr 1910 zurück und sie ist ein integraler Teil des Miteinanders in der Ökumene.

 
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2022 beteiligt sich die Neuapostolische Kirche zum zweiten Mal offiziell an diesem Bemühen der christlichen Kirchen, Jesus und sein Evangelium in den Mittelpunkt zu stellen.
Dieses gemeinsame Bemühen steht jedes Jahr unter einem besonderen Motto, welches 2022 ein Wort aus Matthäus 2,2 als Grundlage hat: «Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten»
Die Gebetswoche, welche heuer der Rat der Kirchen im Nahen Osten (Middle East Council of Churches MECC) aufbereitet hatte, wurde und wird auch in den neuapostolischen Kirchengemeinden in den letzten beiden Jänner-Wochen thematisch in einen Gottesdienst miteinbezogen.


Dem diesjährigen Motto entsprechend veranstaltete der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) am 20. Jänner 2022 einen Gottesdienst in der Wiener Michaelerkirche und richtete ein Plädoyer für einen gemeinsamen Einsatz für Menschen in Not und gegen Unrecht an die GottesdienstteilnehnerInnen.


VertreterInnen der in der Ökumene engagierten christlichen Kirchen in Österreich nahmen an diesem Gottesdienst teil. Der ÖRKÖ-Vorsitzende Domdekan Rudolf Prokschi sprach eingangs des Gottesdienstes vom gemeinsamen «Gebet um die sichtbare Einheit der Christen». Dieses Anliegen verbinde die feiernde ökumenische Gemeinde in der Michaelerkirche mit den Christen in aller Welt.


Die methodistische Pastorin Esther Handschin ging in ihrer Predigt unter anderem auch auf die Pandemie ein, die für viele Menschen im Land eine immense Belastung sei. Sie sehnten sich «nach Begegnungen ohne Einschränkung, nach Berührungen ohne Angst, nach dem Gesang ohne Maske». Ein Blick auf ein Land wie den Libanon - das Schwerpunktland der heurigen Gebetswoche - sollte zugleich bewusst machen, dass in vielen anderen Ländern dieser Erde die Pandemie nur eines von vielen Problemen sei.


Die Kirchen in Österreich wurden beim Gottesdienst repräsentiert vom serbisch-orthodoxen Bischof Andrej (Cilerdzic), der evangelischen Oberkirchenrätin Ingrid Bachler, dem methodistischen Superintendenten Stefan Schröckenfuchs, dem reformierten Landessuperintendent Thomas Hennefeld, dem armenisch-apostolischen Bischof Tiran Petrosyan, dem rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura, dem anglikanischen Reverend Patrick Curran, P. Lukas Daniel von der Koptischen Kirche, dem syrisch-orthodoxen Mönch Saliba Er, Pastor Walter Klimt von den Baptisten, Pfarrer Michel Harb von der maronitischen Gemeinde in Wien, Pfarrer Thomas Wetschka von der Altkatholischen Kirche, dem griechisch-orthodoxen Bischofsvikar Ioannis Nikolitsis sowie Hirten Walter Hessler von der Neuapostolischen Kirche.


 


Fotos Manu Nitsch